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10 Jahre Kriegsende: Amnesty fordert effektive Aufklärung über Schicksal von Verschwundenen |
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Montag, 8. Juni 2009 |
 Zehn Jahre nach Ende des Kosovo-Krieges warten immer noch rund 1.900 Familien im Kosovo und in Serbien auf Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Wie ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International zeigt, haben die Behörden Serbiens wie des Kosovos versagt, Kriegsverbrechen, insbesondere das Verschwindenlassen, angemessen aufzuarbeiten. Das habe zu einer de-facto- Straflosigkeit für die Verbrechen des Kosovo-Krieges geführt, heißt es in dem Bericht, der hier heruntergeladen werden kann.
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